Kunden-Vorteil

Hohe Erfolgsquote in der Datenwiederherstellung
Die Techniker des Data Recover Centers führen für jedes Gerät, jeden Hersteller und jedes Problem, das bei einem Datenspeicher beobachtet wird, eine Reihe von spezifischen Tests durch, mit dem Ziel, den genauen Grund des Datenverlusts herauszufinden und die beste Zugriffsmethode für die unzugänglichen Daten festzustellen.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Wiederherstellungsrate (bei Festplatten) bei rund 90 %  liegt, vorausgesetzt der defekte Datenspeicher wurde nicht noch durch unsachgemäße Reparaturversuche weiter beeinträchtigt. In vielen Fällen tragen nicht qualifizierte Techniker oder auch die Benutzer selbst wesentlich zur Reduktion der Erfolgsquote bei.

Datenverlust

Das Data Recover Center hat im Jahr 2010 eine interne Studie durchgeführt, um die verschiedenen Ursachen zu analysieren, die einem Datenverlust zugrunde liegen können. Die Studie basiert auf Gerätedaten, die über das gesamte Vorjahr in den Betriebsräumen des Unternehmens gesammelt wurden. Einige wichtige aus dieser Studie gewonnenen Erkenntnisse sind folgende:

Fast die Hälfte der festgestellten Datenverluste sind auf eine Fehlfunktion der Festplatten zurückzuführen; menschliches Fehlverhalten stellt die zweithäufigste Ursache für Datenverluste dar. Viren spielen in diesem Zusammenhang überraschender Weise keine sonderlich relevante Rolle (8 %).

Eine weitere nützliche aus der Studie gewonnene – und von Festplattenanbietern bereitgestellte – Erkenntnis ist die, dass in etwa 4 % der Festplatten bereits während des ersten Betriebsjahres irgendein Problem aufweisen.  Dadurch wird klar, dass auch unter Einsatz des ausgeklügeltsten und fortschrittlichsten Backup-Systems Geräte vor einem Datenverlust nie vollkommen sicher sind. Immerhin erstellen 80 % der Kunden des Unternehmens regelmäßig Sicherungskopien.

Um all diesen Problemen vorauszugreifen, bietet das Data Recover Center einen für viele Unternehmen und Privatpersonen mittlerweile unentbehrlichen Dienst, denn die auf Festplatten gespeicherten Daten sind oft nicht nur wichtig, sondern geradezu überlebensnotwendig.

Was versteht man unter einem Datenverlust?

Als Datenverlust wird jede Situation bezeichnet, in der es unmöglich ist, auf wichtige in einem IT-System gespeicherte Daten zuzugreifen. Die Ursachen dafür sind zahlreich: Geräteschäden oder -störungen, menschliches Fehlverhalten, eine versehentliche oder absichtliche Formatierung, Naturkatastrophen, Brände, mechanische Erschütterungen etc. Der häufigste Grund für Datenverluste sind interessanterweise die Geräteschäden bzw. -störungen gefolgt von menschlichem Fehlverhalten.

Die an Datenspeichern beobachtbaren Geräteschäden bzw. -störungen selbst können auch wieder unterschiedlichste Ursachen haben, die von Spannungsspitzen bis hin zu den gefürchteten Viren reichen. Im Folgenden werden einige der häufigsten Arten von Datenverlust beschrieben, mit denen das Labor des Data Recover Centers tagtäglich konfrontiert wird.

Häufige Probleme

Datenverlust durch beschädigte Festplatten

Spannungsspitzen

Spannungsspitzen entstehen durch eine Störung der Stromversorgung bzw. eine Überladung des Stromnetzes, durch welche die elektrischen Bauelemente einer Festplatte beschädigt werden. Generell sind jene Teile, die den grössten Energieverbrauch aufweisen auch jene, die als erste durch Spannungsspitzen angegriffen werden, wobei die dadurch hervorgerufenen Schäden meist mit bloßem Auge sichtbar sind.

In den meisten dieser Fälle sind Beschädigungen der Spulen zu beobachten, die sich normalerweise im Festplattenkopf bzw. Festplattenantrieb befinden, d.h. in funktionswichtigen Festplattenbestandteilen. Einige Benutzer verlassen sich darauf, dass durch einen Austausch dieser elektronischen Bauteile das Problem behoben wird, doch das geschieht nur in Ausnahmefällen.

Man darf nämlich nicht vergessen, dass eine durch eine Spannungsspitze beeinträchtige Spule einen permanenten Kurzschluss auslösen kann, der möglicherweise zu einer erneuten Beschädigung der ausgetauschten elektrischen Bauteile führt. Zudem kann durch einen unter unangemessenen Bedingungen durchgeführten Austausch von Bauteilen auch die Oberfläche der Magnetscheiben beschädigt werden.

Datenverlust durch mechanische Fehler

Festplatten besitzen bewegliche Teile, die wie bei jedem anderen Gerät beschädigt werden können. Die häufigsten mechanischen Probleme werden durch das ständige Ausdehnen und Zusammenziehen der Magnetscheiben im Rahmen des kontinuierlichen Erhitzens und Abkühlens der Geräte hervorgerufen.

Ein typisches Beispiel für einen mechanischen Fehler ist, wenn nach dem Ausbauen, Zerlegen und erneuten Zusammenbauen einer Gerätefestplatte diese plötzlich nicht mehr funktioniert. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Festplatte über einen bestimmten Zeitraum hindurch einer Spannung ausgesetzt war und dann plötzlich nicht mehr. Dadurch befinden sich die Köpfe während des Leseversuchs in einer falschen Position.

Eine weitere sehr häufige Ursache für das Versagen einer Festplatte ist eine gestörte Kommunikation der Festplattenspulen. Die Drähte, aus denen diese Spulen bestehen, sind mit einer Lackschicht versehen, die sie voneinander isoliert; diese Schicht kann jedoch durch Temperaturschwankungen beschädigt werden, wodurch die Wirksamkeit dieses Schaltelements und dadurch auch die waagrechte Beweglichkeit der Festplatte verloren gehen. Sollte eine der Antriebsspulen fehlerhaft kommunizieren, nimmt die Drehzahl der Festplatte ab, was ein viel komplexeres Problem darstellt, um gelöst zu werden.

Die Spulen, die am wenigsten von Kommunikationsproblemen gekennzeichnet sind, sind die Schreib-/Lesespulen am Kopfende, auch wenn diese Köpfe am sensibelsten auf mechanische Erschütterungen oder ungewolltes Anhalten reagieren und zahlreiche andere Probleme verursachen können.

Ein sehr häufiges Problem, das nur die Köpfe betrifft ist eine Abnutzung/Beschädigung einer Magnetscheibe, die mit einer extrem dünnen Schmierschicht bedeckt ist, die mit der Zeit ihre schmierfähige Eigenschaft verliert und porös wird. Es entstehen kleine Partikel, welche die Resonanzhohlräume des Lese-/Schreibkopfes verstopfen und den Lesevorgang dadurch stören können.

Die wohl bekannteste Störung im Zusammenhang mit den Lese-/Schreibköpfen ist jedoch ihr direkter Kontakt mit der Oberfläche der Magnetscheibe, was technisch als Head Crash bezeichnet wird. Ausgelöst wird ein derartiger Head Crash durch die Ansammlung kleiner Partikel an der Stelle, an welcher sich der Lese-/Schreibkopf über der Magnetscheibe befindet. Wenn diese Partikel schließlich korrodieren, bewirken sie eine mechanische Beschädigung der Magnetschicht, in welcher die Daten gespeichert sind; diese Speicherschicht wird dadurch langsam abgetragen, bis nur noch der Aluminiumkern der Scheiben zurückbleibt. Zu den häufigsten Auslösern für eine derartige Abnutzung der Magnetscheiben zählen Feuchtigkeit und Tabakrauch.

Datenverlust durch Logikfehler

Derartige Schäden bzw. Störungen sind sehr häufig auf Benutzerfehler, Viren, Systemblockaden oder interne Computersabotage zurückzuführen.

In einigen Fällen in denen ein Gerät aus irgendeinem Grund nicht reagiert und ein Neustart erforderlich ist, für welchen für gewöhnlich eine Datenübertragung aus dem Cache oder RAM erfolgt.  Im Falle, dass das Gerät auch die Maus blockiert, kann es durchaus vorkommen, dass sich Festplattenköpfe an den Beginn der Magnetscheibe positionieren und diese Datenübertragung an einer unpassenden Stelle durchführen. Dabei werden die Partitionstabellen und der Boot-Sektor umgeschrieben, was es unmöglich macht, das System auf normalem Weg zu starten.

Eine sehr ähnliche Situation kann bei Viren beobachtet werden, die ebenso diese wichtigen Teile der Festplatte angreifen, für gewöhnlich die Partitionstabelle und den Boot-Sektor.

In anderen Fällen begeht der Benutzer selbst den Fehler, eine Festplatte zu formatieren oder falsch zu partitionieren. Das geschieht sehr häufig beim Einbau von zweiten Festplatten in einem System, was noch komplizierter wird, wenn mehrere Partitionen vorhanden sind.

Ein weiterer sehr häufiger Fehler ist das versehentliche Löschen von Dateien oder Dokumenten. Diese Art des Datenverlusts ist oft auch das Ergebnis vorsätzlichen Handelns.

Vorgehensweise

Datenwiederherstellung: kostenlose Problemdiagnose innerhalb von 2 Stunden

Das Data Recover Center bietet seinen Kunden die schnellstmögliche und effektivste Datenwiederherstellung, unabhängig davon, um welches Gerät oder Betriebssystem es sich handelt, einschließlich Serversystemen.

Nach Erhalt des Gerätes werden innerhalb von max. zwei Stunden eine kostenlose Problemdiagnose erstellt und drei Servicemöglichkeiten geboten, um den verschiedenen Umständen und Anforderungen entsprechen zu können. Notfälle behandelt das Data Recover Center natürlich flexibel.

Falls erforderlich, kann ein Problem auch rund um die Uhr bearbeitet werden:

– Normale Datenwiederherstellung: geschätzte Dauer: ca. 8-12 Werktage

– Priority-Datenwiederherstellung: geschätzte Dauer: ca. 4-7 Werktage

– Eil-Datenwiederherstellung: geschätzte Dauer: ca. 1-3 Werktage

Datenwiederherstellung: individuelle Behandlung von Einzelfällen

Fehler und Probleme eines Gerätes sind auf verschiedene Ursachen zurückzuführen und haben verschiedene Auswirkungen. Aus diesem Grunde zählt das Data Recover Center auf ein Entwicklungsteam, das in der Lage ist, neue Wiederherstellungsprozesse für spezifische Geräte zu entwickeln. Zu den häufigsten Probleme zählen: unbeabsichtigte Formatierung, gelöschte Partitionen, Systemblockaden, mechanische Fehler, Spannungsspitzen, beschädigte Oberflächen der Magnetscheiben, Hinunterfallen des Gerätes, Brände, u.v.m.

Die verschiedenen Schritte der Datenwiederherstellung

Ausfüllen des Wiederherstellungsformulars

Versenden der Festplatte [siehe Versandanweisungen]

Sobald der Kunde mit dem Data Recover Center in Kontakt tritt, stellt die Kundendienstabteilung des Unternehmens alle notwendigen Informationen und Anweisungen für den Versand der Festplatte bereit.

Entgegennahme der Festplatte und Problemdiagnose:

– Überprüfung der Kundendaten

– Festlegung einer persönlichen Bearbeitungsnummer

– Durchführung der Problemdiagnose

– Zusenden der Problemdiagnose und eines Kostenvoranschlags für die Datenwiederherstellung innerhalb von 2 Stunden nach Erhalt der Festplatte

– Zusenden des Dienstleistungsvertrags (zusammen mit der Diagnose und dem Kostenvoranschlag) unter Garantie der vollkommen vertraulichen Behandlung aller Kundendaten [siehe Vertraulichkeitsvereinbarung]

Datenwiederherstellung:

Die Festplatte des Kunden wird zur Datenwiederherstellung ins Labor gebracht, wo alle notwendigen Tests und Prozesse durchgeführt werden, um auf die dort gespeicherten Daten zugreifen zu können. Anschließend wird dem Kunden eine Liste der wiederherstellbaren Dateien zugesandt, von welcher dieser jene Dateien auswählen kann, die er auch tatsächlich wiederherstellen möchte.

Datenrückgabe:

Nach Abschluss des Wiederherstellungsprozesses und erhaltener Bestätigung von Seiten des Kunden werden die Daten auf einem Datenträger gespeichert, z.B. auf einer anderen Festplatte, einer DVD oder einem anderen vom Kunden gewünschten Speichermedium.

Bestätigungsfrist nach Rückgabe der wiederhergestellten Daten:

Nach erfolgter Datenrückgabe bleibt die Festplatte solange in den Betriebsräumen des Data Recover Centers zurück, bis der Kunde bestätigt, alle auf der beschädigten Vorrichtung enthaltenen Daten wiedererlangt zu haben. Außerdem wird im Data Recover Center für einen Zeitraum von 2 Wochen nach Datenrückgabe eine Sicherungskopie der wiederhergestellten Informationen zurückbehalten. Dieser Backup erfolgt aus Sicherheitsgründen, für den Fall, dass bei der Notwendigkeit eines erneuten Zugriffs auf die beschädigte Festplatte der Prozess schneller und effektiver erfolgen kann und der Kunde keine unnötige Zeit verliert.

Für extrem komplexe Fälle, in denen kein standardisierter Wiederherstellungsprozess unter Einsatz herkömmlicher Mittel durchgeführt werden kann, besitzt das Data Recover Center ein auf Forschung und Entwicklung spezialisiertes Labor, in welchem spezifische und speziell auf jedes Problem ausgerichtete Lösungen entwickelt werden können. Diese Abteilung zeichnet sich durch ihren individuellen Arbeitsablauf aus, der sich von den Prozessen der gewöhnlichen Datenwiederherstellung unterscheidet, weshalb die zur Datenwiederherstellung vorgesehenen Bedingungen entsprechend geändert werden müssen. Erfahren Sie mehr unter F&E-Labor.

Labor

Firmeneigener Reinraum für die Datenwiederherstellung

Die Computerlabors verfügen über alle notwendigen Einrichtungen und Hilfsmittel, um Kundendaten in kürzester Zeit erfolgreich wiederherzustellen. Dazu zählt auch ein Reinraum der Klasse 100, der geeignete Bedingungen zur Bearbeitung geöffneter Festplatten und anderer Datenträger garantiert (da sich dort keine statischen Ladungen und luftgetragenen Partikel befinden).

Außerdem befinden sich im Inneren dieser Computerlabors zusätzliche Arbeitsstationen mit einer Sicherheitsklasse über dem geforderten Niveau.

Technik und Know-how

Eines der wichtigsten Prinzipien des Data Recover Centers ist der Einsatz hochmodernster Technik. Da sich die Welt der Technik in der heutigen Zeit immer stärker von der Außenwelt abschottet, gestaltet es sich oft sehr schwierig, an Informationen über die Funktionsweise vieler Speicher- bzw. Betriebssysteme zu gelangen.

Das gesamte Know-how des Data Recover Centers basiert deshalb auf den Ergebnissen mehrjähriger Forschungsarbeiten und Tests, der Erarbeitung von Systemen, der Gegenüberstellung von Informationen, auf innovativen Lösungen und der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Fachkenntnissen mit dem Ziel, Kunden die bestmöglichen Dienstleistungen bereitstellen zu können.

Aufgrund der Vielfältigkeit der Hersteller und den bestehenden Unterschieden in der von diesen ausgeübten Preispolitik gibt es keinen weltweiten Gerätestandard, weshalb Datenträger verschiedener Hersteller zur Lösung eines identischen Problems oft unterschiedliche Vorgehensweisen erfordern. Die technische Grundlage des Data Recover Centers sind somit seine umfangreichen Erfahrungen. Durch diese Erfahrungen können typische Fehler individueller Modelle einzelner Hersteller sofort erkannt und damit zusammenhängende Vorfälle vorausgesehen werden, was bedeutet, dass Kunden ein qualitativ überdurchschnittlicher Service geboten werden kann.

Zur Durchführung der Dienstleistungen spielen die Betriebsräume des Unternehmens auf Grund ihrer spezifischen Ausstattung eine extrem wichtige Rolle; weltweit gibt es nicht viele Unternehmen mit einem derart gut eingerichteten Computerlabor. Zu den notwendigen Hilfsmitteln, um eine geöffnete Festplatte zum Laufen bringen zu können, zählen insbesondere die Reinräume der Klasse 100, was bedeutet, dass sich in einem Kubikmeter Luft nicht mehr als 100 Partikel mit einem Durchmesser von 0,5 µm befinden.

Das Computerlabor des Data Recover Centers besitzt einen solchen Reinraum der Klasse 100, um die Sicherheit von Kundendaten gewährleisten zu können; diese Klassifizierung wird in zusätzlichen Arbeitsstationen verbessert, die über Filter der Klasse 10 verfügen, d.h. in diesen Sonderbereichen befinden sich noch 10 mal weniger Partikel in der Luft als im restlichen Reinraum.

Hilfsmittel

Die notwendigen Werkzeuge, um eine Festplatte in ihre Einzelteile zu zerlegen ohne diese dabei zu beschädigen, werden oft nur für spezifische Marken und Modelle hergestellt, weshalb das Computerlabor des Data Recover Centers in der Lage sein muss, selbst die notwendigen Hilfsmittel zur Durchführung dieser Prozesse zu entwickeln, ohne dabei das Ergebnis der Datenwiederherstellung zu beeinträchtigen. Tatsächlich setzt das Data Recover Center für jeden einzelnen Hersteller spezifische, entsprechend komplexe Arbeitsgeräte ein.

Einbau von Ersatzteilen

Ein wichtiger Service des Data Recover Centers ist auch der Austausch von Ersatzteilen, der jedoch in den meisten Fällen dank der existierenden technischen Hilfsmittel gar nicht notwendig ist. In jenen Fällen, in denen tatsächlich neue Teile benötigt werden, verfügt das Unternehmen über Ersatzteil-Kompatibilitätstabellen für jedes Modell, denn auch Datenspeicher haben wie jede andere Software Versionen und Revisionen. Deswegen kann allein schon der Austausch einer simplen Controller-Karte – auch wenn die Elektronik dieselbe zu sein scheint – durch eine andere darauf gespeicherte Software bereits bestehende Probleme noch verschlimmern.

Das Data Recover Center verfügt derzeit über ein umfangreiches Ersatzteillager für über 7.000 Vorrichtungen bzw. Modelle unterschiedlicher Hersteller. Außerdem ermöglichen die durch das Data Recover Center entwickelten Software-Tools in fast allen Betriebssystemen, den Großteil von Problemen, die durch Viren, Formatierungen, Partitionen, Neuinstallationen, Systemblockaden, gelöschte Daten etc. hervorgerufen werden, per Software zu lösen.

Angesichts der bestehenden Marktorientierung und Häufigkeit gruppierter Arbeitssysteme aus Servern oder Workstations sah sich das Unternehmen dazu veranlasst, technisch sehr fortschrittliche Wiederherstellungstools für Systeme, wie Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Linux, Unix oder Macintosh, zu entwickeln, ebenso wie Prozesstools für die „unfehlbaren“, allgegenwärtigen RAID-Systeme.

Aus all diesen Gründen ist es sehr wichtig, dass Sie beim Auftreten von Problemen nichts und niemanden an das Gerät lassen, so professionell ein vermeintlicher Techniker auch scheinen mag, da die Wiederherstellung verlorener Daten eine viel komplexere Aufgabe darstellt als gemeinhin angenommen.

Wenn die erste Bearbeitung eines defekten Datenträgers unter entsprechenden Umgebungsbedingungen und unter Einsatz der notwendigen Softwaretools und mechanischen Werkzeuge von professionellen Technikern in den Betriebsräumen des Data Recover Centers durchgeführt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihre verlorenen Daten wiedererlangen, auf 90 %.

Mobile Geräte

DATENWIEDERHERSTELLUNG MOBILER GERÄTE

Wiederherstellung von Kontakten, SMS, E-Mails, Dokumenten, Fotos und Videos

Der technologische Fortschritt der heutigen Zeit und das Phänomen der „Konsumerisierung“, d. h. die Tatsache, dass eigentlich für Verbraucher bestimmte Geräte und Dienstleistungen auch am Arbeitsplatz eingesetzt werden, wie z.B. Smartphones, Tablet-PCs, soziale Netzwerke, Cloud Computing etc., haben sowohl eine starke Ausbreitung als auch eine Steigerung der Verfügbarkeit und Kapazität mobiler Geräte nach sich gezogen. Dadurch wurde ein Umfeld geschaffen, in welchem es möglich ist, über ein mobiles Gerät die gleichen Aufgaben wie von einem traditionellen Computerschreibtisch aus durchzuführen, jedoch ohne dabei ortsgebunden zu sein.

Immer mehr Benutzer verwenden Geräte, wie Smartphones oder Tablet-PCs, sowohl in Ihrer Freizeit als auch für ihre Arbeit. Angesichts dieser Tatsache ist das Volumen der auf mobilen Geräten gespeicherten Daten exponentiell gestiegen. Doch die auf mobilen Vorrichtungen gespeicherten Daten unterliegen demselben Risiko des Datenverlusts wie die auf anderen Speichermedien befindlichen Daten, wie herkömmlichen Festplatten, SSD-Festplatten u.a.,  denn leider sind auch mobile Geräte trotz verbesserter Technologie auf Grund ihres tagtäglichen Einsatzes Ausfall- und Unfallgefahren ausgesetzt.

Genau aus diesem Grund hat das Data Recover Center spezielle Techniken zur Datenwiederherstellung bei Fehlfunktionen, Zugriffsverweigerung oder gelöschten bzw. korrupten Dateien dieser Geräteart entwickelt. Die Datenwiederherstellung umfasst alle möglichen Dateitypen: Kontakte, SMS, E-Mails, Dokumente, Fotos und Videos.

Wie wird dabei vorgegangen?

Im Falle einer Zugriffsverweigerung wird versucht, auf das System zuzugreifen, ohne dabei das Betriebssystem zu benutzen.  Um den Zugriff zu ermöglichen, werden benutzerdefinierte Anwendungen eingesetzt, wonach die entsprechenden Daten extrahiert werden können. Dadurch wird dem Kunden ermöglicht, sein System auf die ursprünglichen Werkseinstellungen zurückzusetzen (um wieder Zugriff zu erlangen), im sicheren Wissen, dass bereits eine Sicherungskopie der Daten erstellt wurde.

Im Falle von Fehlfunktionen wird zunächst versucht, das Gerät zu reparieren. Ist eine Reparatur nicht durchführbar, erfolgt, insofern möglich, ein direkter Leseversuch des internen Gerätespeichers.

Bei der Datenwiederherstellung aus Backup-Dateien ist in vielen Fällen eine Entschlüsselung dieser auf dem Computer des Kunden gespeicherten Backup-Dateien erforderlich. Danach können die Daten exportiert und in unverschlüsselter Form gespeichert werden, in der ihre Übertragung auf andere Datenträger möglich ist.

Bei gelöschten oder beschädigten Dateien muss in einem ersten Schritt ein Speicherabbild (genaue bitweise Kopie) des Gerätespeichers erstellt werden. Danach können weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um diesem Bild entnehmbare Verweise auf die Dateien bzw. gewünschten Daten zu lokalisieren.

Unterstützte Geräte:

Es wurden spezielle Techniken entwickelt, die eine Wiederherstellung von Dateien verschiedenster iOS-Geräte mit Betriebssystemen von Apple (iPod, iPad, iPhone), Android (Samsung Galaxy Tab und HTC-Handys), Symbian (Nokia) u.v.a. ermöglichen.

Treten Sie bitte mit uns in Kontakt, um zu erfahren, ob auch Ihr Gerät unter unser Lösungsangebot fällt. Geben Sie dabei bitte Marke und Modell des Geräts, das jeweilige Problem und den Zeitpunkt des Eintretens dieses Problems an.

Füllen Sie hier das Wiederherstellungsformular aus und fordern Sie unseren kostenlosen Kostenvoranschlag an.

USB Stick Daten und Fotos wiederherstellen

Daten verloren? Keine Panik. Gelöschte und verlorene Fotos und Daten von Memory Cards oder USB-Sticks lassen sich heutzutage mit der richtigen Technik wiederherstellen.

DATENWIEDERHERSTELLUNG VON MICRO-SPEICHERMEDIEN

Wiederherstellung von Bildern oder gelöschten Speicherkarten

Es kommt häufig vor, dass persönliche Daten, wenn auch unabsichtlich, von unserem Computer gelöscht werden. Da diese Daten bereits als verloren gelten, glauben viele, dass sie nicht wiederhergestellt werden können, doch auch die Informationen einer gelöschten Speicherkarte sind noch zu retten.

Ebenso treten immer wieder Gerätestörungen und -fehler auf, die zu einem Datenverlust führen. Sollten Sie also Fotos, eine gelöschte Speicherkarte oder Dateien bzw. Dateiarchive von Festplatten, USB-Sticks oder anderen Datenträgern wiederherstellen wollen, treten Sie bitte umgehend mit uns in Kontakt.

Wir wissen, dass die in diesen Speichermedien enthalten Informationen persönlich, aber gleichzeitig oft auch extrem wichtig sind. Versuchen Sie deshalb im Falle eines Datenverlusts bitte nicht, die verlorenen Daten selbst wiederherzustellen, da Sie gerade dadurch die bestehende Möglichkeit der Wiederherstellung zunichtemachen können.

Das Data Recover Center besitzt spezifische technische Mittel für eine erfolgreiche Datenwiederherstellung. Füllen Sie, um den Prozess zu beginnen, bitte das Wiederherstellungsformular aus und fordern Sie kostenlos eine Problemdiagnose und einen Kostenvoranschlag an.

RAID

Festplatten-Backup über RAID-Systeme: Einrichtung

Die Abkürzung RAID steht für „Redundant Array of Independent Disks“, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten.“ Ein RAID-System ist ein Speichersystem aus mehreren, auf unterschiedliche Weise miteinander verbundenen Festplatten, durch welches eine höhere Fehlertoleranz und somit gesteigerte Systemsicherheit erreicht und die Systemleistung verbessert werden soll. Um ein RAID-System zu konfigurieren, müssen also mindestens zwei Festplatten miteinander verbunden werden, wie z.B. bei einem  RAID 1, bei welchem eine Festplatte als Spiegel der anderen fungiert (Spiegelung), d.h. auf beiden Festplatten werden dieselben Daten gespeichert. Sollte eine der beiden Festplatten ausfallen, können die auf der anderen Platte gespeicherten Daten abgerufen werden.

Bei RAIDS mit voller Redundanz (z.B. RAID 5) wird die Sicherheit erheblich erhöht. Trotzdem sei erwähnt, dass nicht einmal RAID-Systeme vor allen Fehlern und Störungen sicher sind, wie z.B. vor Stromausfällen, Fehlern des Betriebssystems oder sogar Problemen des RAID-Controllers, weshalb es auch in derartigen Systemen zu Datenverlusten kommen kann. Trotzdem zählt diese technisch hochentwickelte Art von Speichersystemen zu den besten Lösungen, um die Sicherheit und Verfügbarkeit Ihrer Daten zu gewährleisten.

Ein RAID-System kann auf zwei unterschiedliche Arten eingerichtet werden: durch Software oder durch Hardware.

RAID-Konfiguration durch Software:

Wird ein RAID per Software konfiguriert, erfolgt das RAID-System-Management über das Betriebssystem, weshalb kein externer RAID-Controller eingebaut werden muss. Die Einrichtungskosten können dadurch geringer gehalten werden. Allerdings erfolgt bei dieser Art von RAID-Systemen die gesamte Datenverarbeitung über die CPU; dadurch werden mehr CPU-Ressourcen verbraucht und der Computer wird langsamer. Außerdem wird bei dieser Konfigurationsart auch die Schreib-/Lesesteuerung über das Betriebssystem ausgeführt, was die Systemsicherheit mindert, da dadurch ein Ausfall des Betriebssystems einen Datenverlust bewirken kann. Fast alle modernen Betriebssysteme bieten die Möglichkeit, RAID-Systeme per Software zu konfigurieren.

RAID-Konfiguration durch Hardware:

Sollen RAID-Systeme hingegen über die Hardware eingerichtet werden, muss ein spezieller RAID-Controller mit herstellerspezifischen Konfigurationen für verschiedene RAID-Arten eingebaut werden, die über den Controller konfiguriert werden können. Daher ist es nicht möglich, den Controller eines Herstellers einfach mit dem eines anderen Herstellers auszutauschen. In solchen RAID-Systemen werden die CPU-Ressourcen des Computers nicht verbraucht; zudem besitzen die meisten Controller einen eigenen Speicher. Es gibt RAID-Controller für jede Art von Festplatten (IDE/ATA, SATA, SCSI, SAS, Fibre Channel), wobei manche Controller sogar eine Kombination mehrerer Arten von Festplatten unterstützen können, wie z.B. die neuen SAS-Controller, die auch mit SATA-Festplatten kompatibel sind.

Kurzum, bei einer RAID-Konfiguration per Hardware werden die Festplatten mit einem Controller verbunden, und das in den meisten Fällen nicht direkt, sondern über eine Backplane, die an den Controller angeschlossen ist. Bei so eingerichteten Systemen erfolgt die Steuerung der Paritätsberechnung für den entsprechenden RAID-Level dann über den Controller.

RAID-Arten:

Es gibt verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten, die als RAID-Levels bezeichnet werden:

RAID 0

RAID 1

RAID 2

RAID 3

RAID 4

RAID 5

RAID 6

RAID 0+1

RAID 1+0

RAID 50

RAID 100

RAID 5E

RAID 5EE

 

Jeder RAID-Typ besitzt einen Link zur entsprechenden Seite.

 

Die Einrichtung von RAID-Systemen besitzt gegenüber herkömmlichen Lösungen in Form von individuellen Festplatten viele Vorteile. Trotzdem sei Vorsicht geboten, denn nicht alle RAID-Arten sind fehlertolerant, wie es z.B. bei RAID 0 der Fall ist. Bei der Entscheidung, welchen RAID-Level Sie einrichten möchten, müssen Sie neben anderen notwendigen Überlegungen immer den Verwendungszweck Ihres Systems vor Augen halten und bedenken, unter welchen Bedingungen dieses System funktionieren soll. Denn nur so können Sie die perfekte Lösung finden. Vergessen Sie dabei jedoch nicht, dass auch bei RAIDS, genau wie bei jeder anderen technischen Vorrichtung, Betriebsstörungen oder Betriebsversagen auftreten können. In den meisten Fällen sind RAID-Systeme zur Leistungsverbesserung auch noch mit Caches ausgestattet, über eine Batterie geschützte Zwischenspeicher, sodass es im Falle eines Stromausfalls zu keinem Datenverlust kommt. Darüber hinaus erlauben die meisten Controller auch „Hot Swapping“, d.h. die einzelnen Festplatten können während des laufenden Betriebs ausgetauscht werden bzw. es ist möglich Festplatten einzusetzen oder auszutauschen, ohne das System dafür abschalten zu müssen.